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PageRank History – Die letzten PageRank Updates

Freitag, Januar 1st, 2010
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Der Google PageRank hat es erst kürzlich wieder ins Rampenlicht geschafft, und dass obwohl viele SEO's dem PageRank einen wesentlichen Einfluss auf das Suchmaschinen Ranking von Google absprechen. Auch wird darüber spekuliert, ob das mittlerweile erfolgte PageRank Update, das letzte sichtbare Update von Google ist. Unter anderem nachzulesen unter «PageRank Update – das letzte Update?».

Wie auch immer, hat Google in relativ kürzester Zeit ein neues PageRank Update eingespielt, wie von mir anhand der PageRank History vorausgesagt pünktlich zum Silvester am 31. Dezember 2009. Auch wenn der PR keinen grundlegenden Einfluss auf die SERPs hat, so scheint das PageRank Update weiterhin im Fokus vieler Webseiten Betreiber zu sein. Und so konnten alle PR Jünger dank Google mit einem neuen PR ins 2010 rutschen. Allgemein scheint Google symbolische Tage und Daten für seine Updates zu bevorzugen, das neueste Update geschah am Silvester, und das letzte war an Haloween. Damit kommuniziert die grösste Suchmaschine der Welt, bewusst oder unbewusst, was der PR heute ist: nicht mehr als Symbolik.

Da der Google PageRank im Netz immer wieder für Furore sorgt und weil Google mit dem PR ein überaus ausgeklügeltes Marketinginstrument besitzt, wollen auch wir uns diesem PageRank nicht verwehren und listen anbei eine Art PageRank Update History auf. Dadurch ist es mir gelungen, das Muster hinter den PR Updates zu entschlüsseln. Es darf aber dennoch frei über den PageRank spekuliert werden, ob und wann das nächste PR Update erfolgt.

Die Google PageRank Update Geschichte – PR Update History

 

31.12.2009: Das letzte PageRank Update.
30.10.2009: History Dauer bis zum nächsten 62 Tage.
24.06.2009: History Dauer bis zum nächsten 128 Tage.
27.05.2009: History Dauer bis zum nächsten 28 Tage.
02.04.2009: History Dauer bis zum nächsten 55 Tage.
31.12.2008: History Dauer bis zum nächsten 91 Tage.
28.09.2008: History Dauer bis zum nächsten 94 Tage.
26.07.2008: History Dauer bis zum nächsten 64 Tage.
30.04.2008: History Dauer bis zum nächsten 87 Tage.
29.02.2008: History Dauer bis zum nächsten 60 Tage.
12.01.2008: History Dauer bis zum nächsten 48 Tage.
26.10.2007: History Dauer bis zum nächsten 78 Tage.
30.04.2007: History Dauer bis zum nächsten 179 Tage.
25.01.2007: History Dauer bis zum nächsten 126 Tage.
28.09.2006: History Dauer bis zum nächsten 119 Tage.
13.07.2006: History Dauer bis zum nächsten 77 Tage.
04.04.2006: History Dauer bis zum nächsten 100 Tage.

 

Das Google Update Muster – die Strategie dahinter

 

PR HistoryDas vorletzte Update Ende Oktober dieses Jahres liess zwar sehr lange auf sich warten und viele bangten bereits, dass vielleicht kein PageRank Update mehr folgen könnte. Dennoch lag dieses Update mit Blick auf die History mit 128 Tagen im üblichen Schnitt. Denn das längste PageRank Update erfolgte erst nach 179 Tagen. Das kürzeste aller PR Updates folgte hingegen bereits 28 Tage nach dem letzten. Nun folgte wiederum das nächste PageRank Update in kurzem Abstand und symbolisch auf den Jahreswechsel hin, an Silvester 2009 dem 31. Dezember. Gemäss PR History ist dies das dritt schnellste Update in der PageRank History.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass dahinter ein ganz bestimmtes Muster zu erkennen ist: es gibt keines. Die History zeigt, Google lässt sich Zeit wie sie will und je länger eine Aktualisierung auf sich warten lässt, desto häufiger ist Google in aller Munde. Ein perfektes und kostenloses Marketinginstrument. 
 

Wann folgt wohl deiner Meinung nach das nächste Update? Oder wird der PageRank nun ganz abgeschafft?

Mein Update-Tipp: voraussichtlich am 31.12.2009

Nachtrag: War zwar nicht allzu schwierig, aber mein PageRank Update Tipp lag genau richtig 😉

Top Google Top Ten Keywords 2009

Dienstag, Dezember 22nd, 2009
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Die Top Ten der Keywords bei der Google Suche für das Jahr 2009. Der Google Zeitgeist 2009.

Die Google Top Ten Keywords

 

Der Suchmaschinen Riese Google hat kürzlich die zehn meist gesuchten Keywords und Begriffe im Jahre 2009 in der Schweizer Suche veröffentlicht. Das ganze nennt Google den Zeitgeist 2009. Demnach suchten die User in der Schweiz vornehmlich nach sozialen Netzwerken, was den bisherigen Suchtrend bestätigt. So führt die Top Ten Keywords Rangliste das soziale Netzwerk Facebook an. Dicht gefolgt von Youtube, das mittlerweile zum Google Unternehmen gehört und erst kürzlich die Grenze für 1 Milliarde Impressionen pro Tag geknackt hat. An dritter Stelle der Top Ten Keywords 2009 folgt Google selber. Danach kommt der Such Begriff Meteo, dann die Wissens Plattform Wikipedia, der Suchbegriff Wetter, an siebter Stelle das Keyword Video, gefolgt von Swiss, SBB auf dem neunten Platz und Schlusslicht der Top Ten bildet Netlog.

 

Keyword Top Ten Plus

Bei den Suchbegriffen und Suchanfragen mit dem höchsten Wachstum steht Windows 7 an erster Stelle. Autoscout24.ch verzeichnet den zweithöchsten Anstieg bei der Suchabfrage, noch vor Facebook, das im Gesamtresultat klar federführend ist. Den dritten Platz belegt Youtube.com, danach der Reihe nach SBB Fahrplan, die Auktionsplattform ricardo.ch, Google Maps, telsearch und auf Platz 10 der neue Google Service Google Street View.

 

Top 10 News Keywords

Im News Bereich war in diesem Jahr die Schweinegrippe das am häufigsten gesuchte Keyword. Auf Platz 2 der News Suche folgt die der Songcontest Eurovision 2009 und der Skiunfall von Schweizer Skifahrer Daniel Albrecht. Platz 4 belegt die Suchanfrage nach Street View. Auf den weiteren News Plätzen folgen die US Sängerin Rihanna, der King of Pop Michael Jackson, Windows 7 von Microsoft, der Harry Potter Darsteller Robert Pattinson, die aufsehenerregende Sängerin Lady Gaga und zu guter Letzt Schlusslicht der Top Ten Keywords im News Bereich bildet die Schweizer Grossbank UBS.

 

Top 10 Bilder Keywords

Bei der Suche nach Bildern im Web konnte erneut der beliebte Twilight Darsteller Robert Pattinson trumpfen. Auf Platz zwei liegt Lady Gaga, auf Platz drei der neue Kinofilm Twilight, Sänger Michael Jackson, auf Platz 5 die Selena Gomez, die Schauspielerin Megan Fox, der Teenie Star Schauspielerin und Sängerin Miley Cirus, danach deren Schauspielrolle und Charakter Hannah Montana, Ed Hardy und auf Platz 10 der Top Ten Bildersuche Keywords liegt das Schweizer Tennis Ass Roger Federer.

 

Top 10 Personen Keywords

Im Bereich der Personensuche wurde der Filmcharakter Brüno Sieger. Auf Brüno folgt die Sängerin Rihanna, die Schauspielerin Kate Winslet, Megan Fox, die Schweizerin und «Wetten dass …» Moderatorin Michelle Hunziker, das US-amerikanische Model und Schauspiel Darstellerin Kim Kardashian, die Suche nach Twilight Schauspieler Robert Pattinson, danach der Skifahrer Daniel Albrecht, wiederum Lady Gaga und wie könnte es anders sein Michael Jackson.

 

Top 10 Auto Marken Keywords

Im Bereich der Automarken war die gefragteste Automarke 2009 die Marke BMW auf Platz 1, Audi an zweiter Stelle, dann VW, Ford, Renault an fünfter Stelle, Peugeot, und der Reihe nach Fiat, Mercedes und an neunter Stelle Porsche. Das Schlusslicht der Top Ten bei der Suche nach Automarken bildet die Automarke Alfa Romeo.

Google mit versteckter Geheimzahl

Montag, Dezember 21st, 2009
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Das sagenumwitterte Google Rätsel um die Geheime Code Zahl. Wer kennt ihn nicht – den speziellen Suche Button "Auf gut Glück!" auf der Startseite von Google? Neu hat der Suchmaschinen Riese Google einen versteckten Hint bzw. eine geheime Code Zahl eingebaut und wer die amerikanische Google Seite nutzt, der wird möglicherweise bereits dahinter gekommen sein.

Wo befindet sich die geheime Google Zahl?

 

Für deutschsprachige User ist die Geheimzahl nicht ohne weiteres zugänglich. Denn die geheime Zahl versteckt sich auf der amerikanischen Version der Suchmaschine. Also einfach unten rechts auf der eigenen Google Startseite auf den Link "Google.com in English" klicken und schon findet man sich auf der US Version wieder. Wenn man dann diesen "Auf gut Glück!" Suche Button auf der US Seite google.com klickt (I'm Feeling Lucky), so erscheint eine mysteriöse siebenstellige Zahl in blauen, grossen Lettern, welche sich bereits nach wenigen Sekunden als mysteriöser Countdown entuppt, da er rückwärts zählt.

 

Wofür ist die Google Geheimzahl und wie wird sie entschlüsselt?

 

Nun stellt sich die Frage für was oder wen denn Google diesen versteckten Countdown Zähler in die Google Suche rein gebastelt hat? Da wir kurz vor einigen Feiertagen stehen, liegt der Verdacht nahe, dass es vielleicht irgendwie damit zusammen hängen könnte. Aber wie kann der Countdown Code gelöst werden? In der Tat, kann die geheimnisvolle Google Code Zahl relativ leicht umgerechnet und entschlüsselt werden. Und zwar gleich mit Hilfe der Suchmaschine selber. Dazu muss man einfach die bei Google angezeigte Code Geheimzahl in die Suchleiste eingeben und dazu noch "seconds in days" hinzufügen. Danach auf "Search" klicken und schon rechnet der Google Kalkulator die Geheimzahl in die entsprechenden Tage um. Wer nun 1 und 1 zusammenzählt, der weiss schnell, was hinter der mysteriösen Geheimzahl von Google steckt.

Was ist eine Google-Bombe? Googlebombing

Samstag, November 28th, 2009
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Als Google Bombe bezeichnet man gezielte Manipulationen bei den Suchmaschinenergebnissen von Google mit Hilfe von Massen-Links und speziellen Ankertexten.

Die Google Bombe

 

Die Google Bombe wirkt sich dann so auf das Suchergebnis aus, dass bei der Suchanfrage nicht mehr nur Seiten mit dem gesuchten Text aufgefunden werden, sondern ebenso auch Webseiten, auf die mit den entsprechenden Anker-Texten und Wörtern verlinkt wurde.

Ein Anschauungsbeispiel: Eine grössere Anzahl unterschiedlicher Seiten verlinkt jeweils auf die Webseite des Bruders des ehemaligen Bundesrates Christoph Blocher. Den Linktext versehen sie dabei mit dem Wort "Messerstecher". Folglich werden nach einiger Zeit bei Suchanfragen mit dem Keyword "Messerstecher" auch Gerhard Blochers Seiten bei Google aufgelistet, obwohl aller Wahrscheinlichkeit nach dieses Keyword gar nicht auf Gerhard Blochers Webseite vorkommt. Und dies nennt sich dann Bombe.

Mittels solch einer Google Bombe ist es also möglich, andere Webseiten und Personen gezielt mit bestimmten Schlagworten in Verbindung zu bringen. Was nur zu gerne zu Diffamierungszwecken verwendet wird. Diese Manipulationsmöglichkeiten per Online Bombe machen Google verwundbar, da mittels der Internet Bombe auf die Suchergebnisse massiv Einfluss genommen werden kann.

Berühmte Google Bomben

Internet Bombe

Googlebombing tauchte erstmals im Jahre 1999 auf, als die Suchmaschinenergebnisse beim Satz "more evil than satan himself" die Webseite von Microsoft anzeigten. So richtig in Mode gekommen ist die Online Bombe jedoch, wen wunderts, während der Amtszeit des ehemaligen amerikanischen Präsidenten George W. Bush. In einer gemeinsam geplanten Aktion verlinkten gegnerische Aktivisten ihre Blogs und Webseiten zeitgleich auf einen offiziellen Biografietext über Bush. Den Linktext versahen sie jeweils mit den Worten "miserable failure", was soviel wie "erbärmlicher Versager" heisst. Und siehe da, Bushs Biografie landete nur kurze Zeit später auf dem Top-Platz für jenen Suchbegriff. Mittlerweile benutzt auch die republikanische Seite gezielt Google-Bomben, um politische Gegner wie Barak Obama mit bestimmten Schlagwörtern in Verbindung zu setzen. Neuestes Beispiel und Opfer einer solchen Online Bombe ist Barak Obamas Frau Michelle Obama.

Für die bekannteste Googlebombenexplosion der Schweiz musste dann aber nicht Gerhard Blocher, sondern dessen Bruder Christophe Blocher herhalten. Analog zur US Google Bombe im Jahre 1999 wurde hierzulande der Suchbegriff "jämmerlicher Waschlappen" mit der offiziellen Webseite des Bundesrates Blocher verlinkt und entsprechend in der Suchanzeige aufgelistet. Auch bei Namensvetter und Parteigenosse Christoph Mörgeli ging eine Google-Bombe hoch. Sein Schlagwort lautete der "Propagandaminister". Ein neueres Beispiel für Deutschland sind die Begriffe "Verräter Partei", welche in direktem Zusammmenhang mit der SPD gebracht wurden. Auch die CDU gelangte per Online Bombe ins Kreuzfeuer, unter anderem in Person der Bundeskanzlerin Merkel. So wurde Angela Merkel bald einmal unter der Suchanfrage "Experiment Kohlkopf" gefunden.

Google versucht die Bomben zu entschärfen

In der Zwischenzeit hatte Google bereits Gegenmaßnahmen ergriffen und die Google-Bombe quasi entschärft. Der Suchalgorithmus wurde Anfang 2007 nämlich entsprechend angepasst. Es herrschte Waffenstillstand. Doch trotz der Änderung des Suchalgorithmus tauchte knapp ein Jahr später die nächste Bombe auf. Dieses Mal war Scientology im Visier. Beim englischen Begriff für gefährliche Sekte ("dangerous cult") listete Google fortan die Scientology-Webseite auf. In Polen führte das Zünden einer Online Bombe sogar zu einem öffentlichen Prozess wegen Präsidentenbeleidigung. Der Programmierer Marek M. bastelte seine Bombe mit dem vulgären Wort "kutas" (dt. Schwanz) und verlinkte dabei auf die Internetpräsenz des polnischen Präsidenten Lech Kaczynski. Dem Bombenleger Marek M. droht deshalb eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren. Auch Barak Obama war kürzlich Ziel eines Google-Bombenanschlages. Für kurze Zeit wurde seine Biografie unter den Suchbegriffen cheerful achievement und failure aufgefunden. Google reagierte hier jedoch ziemlich schnell mit einer spezifischen Algorithmusänderung. Google lässt verlauten, es habe das Googlebombing mittlerweile unter Kontrolle, auch wenn noch nicht vollends. Die algorithmische Komplettlösung hierfür sei aber nur noch eine Frage der Zeit.

Google SPDY schickt HTTP in Rente – Internet 50% schneller

Montag, November 16th, 2009
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Google hat kürzlich sein neuestes Projekt vorgestellt, das Projekt SPDY, ausgesprochen «SPeeDY». Wie man bereits anhand dem SPDY Kürzel drauf schliessen kann, handelt das SPDY Projekt um Geschwindigkeit im Internet und soll ein doppelt so schnelles Web garantieren.

Dieses Mal fokussiert sich Google mit SPDY darauf, kleinere Latenzzeiten im Web zu erreichen. Das bedeutet, dass es sich beim Google SPDY um ein neues Datenübertragungsprotokoll handelt. Das neue SPDY Protokoll für Datenübertragung soll dabei das alte, klassische HTTP Protokoll aufmotzen bzw. ergänzen. So sollte dank dem SPDY Protokoll künftig ein doppelt so schnelles Web möglich sein. Denn das neue Datenübetragungprotokoll verbessert diverse Anforderungen und Bereiche, welches das klassische HTTP nur mehr schlecht als recht erfüllen kann.

HTTP – Das Pionier Protokoll für die Datenübertragung

 

Das HTTP Protokoll wurde bereits vor 20 Jahren von Internetpionier Tim Berners-Lee ausgeklügelt. Mittlerweile und schon lange Zeit ist das HTTP Protokoll Standard für die Datenübertragungen im Web. Das HTTP sorgt nämlich für die Kommunikation zwischen dem Internet Browser und dem Server. Das HTTP Protokoll gestaltet sich hierbei als schlanke und elegante Lösung. Das HTTP Datenübertragungs Protokoll erweist sich auch heute nach wie vor als sehr nützlich. Allerdings birgt sein Alter auch einige Probleme. Denn die moderneren Webseiten bestehen zusätzlich aus gänzlich anderen Anforderungen, mit denen 10 – 20 Jahre zuvor nicht im geringsten zu rechnen war. Deshalb hat Google mit SPDY ein neues Protokoll für die Datenübertragung entwickelt, welches die Schwächen des HTTP ausmerzt. Dabei soll Google SPDY in Zukunft das HTTP Protokoll ergänzen und so für eine geringere Latenzzeit sorgen. Im Gegensatz zum HTTP erlaubt das neue SPDY unbegrenzte Browseranfragen über eine TCP-Verbindung, wohingegen beim HTTP nur eine Anfrage des Browsers möglich ist. Ausserdem werden bei SPDY die Header-Informationen immer in komprimierter Form übertragen. Im HTTP war dies nicht der Fall. Auch der Server rückt vermehrt in den Mittelpunkt, so soll der Server bei SPDY bestimmte Ressourcen zur Darstellung einer Webseite pushen können, auch ohne den Client vorher anzufragen. Wenn dies nicht möglich sein sollte, so soll der Server mindestens einen Vorschlag machen können.

 

Die Sicherheit hat bei SPDY Vorrang

 

Obwohl für Google beim neuen SPDY Protokoll die höhere Gechwindigkeit ein zentraler Punkt bildet, so möchte Google nicht auf Sicherheit im Web verzichten und nimmt deswegen sogar eine minimale Erhöhung der Latenzzeit in Kauf. Denn beim neuen Datenübertragungsprotokoll von Google sollen künftig alle Verbindungen nach Standard mit SSL verschlüsselt werden. Die SSL Verschlüsselung wird dann für eine sichere Netzwerkverbindung sorgen, worin Google gemäss eigenen Aussagen einen wichtigen Faktor für die Zukunft des Internets sieht.

 

Die Ergebnisse mit SPDY lassen sich sehen – bis zu 55 % schnellere Ladezeiten

 

Um verlässliche Testergergebnisse zu erzielen hat Google für seinen Internet Browser Google Chrome eine neue SPDY fähige Version und einen SPDY Webserver als Prototyp entwickelt. Die ersten Tests sind demnach auch erfolgsversprechend über die Bühne gegangen. Dabei hat Google mit simulierten Heimnetzwerkverbindungen die 25 am meisten besuchten Webseiten geladen und konnte inklusive integrierter SSL Verbindung bis zu 55 Prozent schneller laden. Bis das neue SPDY Protokoll aber Marktreife erhält, wird es noch eine Weile dauern. Denn beim Wechsel von der simulierten Umgebung auf die realen Bedingungen können noch einige Hürden auftauchen. Deshalb werden demnächst weitere Tests mit SPDY Verbindungen folgen. Google erhofft sich mitunter auch, dass sich einige Internet Benutzer an den Tests beteiligen und dadurch aufschlussreiche Feedbacks für ein neues, schnelleres Internet liefern. SPDY – das neue Protokoll für Datenübertragung von Google.

1 Milliarde YouTube

Montag, Oktober 19th, 2009
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Das Google Portal YouTube knackt die 1 Milliarde Grenze.

Die beliebte und häufig genutzte Video Plattform YouTube hat einen neuen Höhepunkt zu verzeichnen. YouTube hat nämlich die 1 Milliarde PageViews Hürde übersprungen. 1 Milliarde Seitenimpressionen pro Tag versteht sich. Man stelle sich vor, wie hoch sich da die AdSense Einnahmen belaufen würden 😉

 

Wachstumtrend von YouTube

 

Milliarde YoutubeDer Mitbegründer von YouTube, Chad Hurley, berichtet in seinem Blog, dass von den Usern mittlerweile über 1 Mia. Videos am Tag angeschaut werden und würdigte diesen Knackpunkt als Meilenstein in der Geschichte von YouTube. Seit drei Jahren gehört YouTube nun schon zu Google. Und der Wachstum Trend des YouTube Videoportals zeigt weiter nach oben.

YouTube hat sich auch insofern gemausert, dass YouTube nicht mehr bloss der Unterhaltung und der Belustigung dient, sondern auch der Verbreitung von Informationen und Schritt für Schritt Anleitungen für Allerlei. Aufgrund der höheren Nachfrage pro Tag und dem wachsendem Bedürfnis, hat YouTube auch zunnehmend die Videoqualität verbessert, die es erlauben grosse Datenmengen und lange Filme in hoher Qualität und möglichst ruckelfrei auf YouTube anzuschauen.

Die Zukunft von YouTube

 

Der YouTube CEO Chad Hurley enthüllt, dass in Zukunft immer mehr Filme in voller Länge auf YouTube angeboten werden. Dies sei dank den besseren und internettauglichen TV-Geräten möglich, die es den Usern erlauben, mit wenig Aufwand längere Filmsequenzen aufzunehmen.

Online Office Wettrüsten – Google Docs

Mittwoch, Oktober 14th, 2009
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Der Online Office Kampf spitzt sich weiter zu.
 

Gestern hat Google seinem Online Office Google Docs zahlreiche neue Funktionen verliehen. Neu können bei Google Docs auch komplette Ordner mit anderen Usern geteilt werden. So muss man bei den Online Docs in Zukunft nicht jede Datei oder jedes Dokument einzeln zum gemeinsamen Zugriff freischalten, sondern kann gleich mehrere neue Dokumente auf einen Streich freigeben und teilen. Weiters wurde für die Office Docs Dateien und Dokumente ein Mehrfachupload eingebaut, was wiederum eine Menge Zeit einspart. Weitere zusätzliche Office Docs Fuktionen sollen folgen, damit positioniert sich Google Docs im Online Office Kampf neu.

Google Docs Online OfficeDurch die vereinfachten und zeitsparenden Funktionen vom neuen Online Office möchte Google Docs noch attraktiver für die Team Zusammenarbeit sein. Denn nun muss nicht mehr jede Docs Datei einzeln hochgeladen und freigegeben werden, sondern der User kann jetzt all seine Dateien in einem Office Ordner zusammenfassen und diesen ganz einfach online zur Teilung freischalten. Ein weiterer Pluspunkt bildet die Tatsache, dass auch nachträglich in den besagten Office Ordner verschobene Dokumente und Dateien sogleich geteilt werden können. So erleichtert Google Docs die Zusammenarbeit im Team um ein Vielfaches und auch die neuesten Docs Dateien können ohne Zeitverzögerung und umgehend den anderen Teammitgliedern online zugänglich gemacht werden. Die Dateien lassen sich dabei ähnlich wie auf dem Schreibtisch (Desktop) auswählen und in das Online Office übertragen. Laut Google verringert sich durch die neue Version des Online Office Google Docs der Abstand zum bisherigen Marktführer Microsoft wesentlich.

Harter Konkurrenzkampf im Online Office Docs Geschäft

 

Auch zeitlich gesehen ist das Google Docs Update wohl nicht zufällig gewählt. Denn genau 1 Monat nachdem Microsoft eine erste Vorab Vorschau seiner neuen Online Office Web Angebote gewährt hat, setzt Google Docs mit seiner Online Office Docs Version nach. Auch wenn Microsoft zugibt, den Konkurrenten Google Docs im Nacken zu spüren, so macht sich Microsoft Office dahingehend keine Sorgen. Denn mangels Alternativen war Microsoft Office für lange Zeit das einzige Office Angebot und geniesst somit die Vorreiterrolle. Und davon wird Microsoft Office auch in Zukunft noch lange zehren können. Denn Pioniere werden selten verschmäht.

PageRank Update – das letzte Update?

Mittwoch, Oktober 14th, 2009
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Kommt jetzt das PageRank Update doch noch? Denn Google hat den Google PageRank aus den Webmastertools rausgenommen. Siehe aktuell auch «Die PR Update History und die PR Strategie»

Dies könnte ein Indiz sein, dass das von vielen erwartete PageRank Update doch noch eingespielt wird. Wahrscheinlich ist auch, dass Google gleichzeitig mit dem PageRank Update die neue Google Version Caffeine offiziell aufschaltet (siehe "Der neue Google Motor"). Dies lassen zumindest die deutlichen Schwankungen in den Suchmaschinenergebnissen der letzten Wochen vermuten. Da wechselt der Index immer häufiger.

 

PageRank Update – nutzloses Update?

 

Sofern der PageRank, der in der Internetgemeinde nach wie vor heissbegehrt ist, nun doch aktualisiert wird, wem wird er nützen?

Der PageRank hat seinen Dienst getan, aus Sicht von Google. Er ist für die Suchmaschinenergebnisse mittlerweile längst irrelevant geworden. Einst ward der PageRank offiziell eingeführt, um dem gegenseitigem Hochpushen durch Linkkommentare in Blogs Einhalt zu gebieten. Danach wandelte sich das PageRank Update aber zum cleveren Marketinginstrument. Weil durch das ewige Rätselraten und dem beinahe fanatischem Lechzen nach dem PageRank Update blieb Tante Google stets im Fokus und aktuelles Gesprächsthema. Eine geschickte Marketingstrategie, da das Update keinem Muster folgt, lässt sich das PageRank Update nicht wirklich voraussagen. 

PR Update

Bloss Marketinginstrument oder doch mehr?

Dennoch bleibt die Frage, lohnt es sich überhaupt noch, auf das neue Update zu warten? Da das Update keinen einflussreichen Faktor für das Suchmaschinenranking bildet, ist das PR Update dahingehend vollkommen uninteressant. Wieso erfreut sich die PageRank Toolbar trotzdem solcher Beliebtheit? Es ist nach wie vor erstaunlich, wie viele einen hohen PR Wert für das Mass aller Dinge ansehen. So erklärt sich auch der Boom beim Marktplatz für Linktausch. Der PR Wert sagt allerdings rein gar nichts über die Qualität einer Seite aus, sondern viel mehr, über welche PageRank Werte die Webseiten der eingehenden Links verfügen.

PageRank Abhängigkeit mit Folgen

Für die einen Selbständigen im Internet bildet das neuerliche PageRank Update trotzdem ein wichtiger Faktor für die Einkommensschatulle. Da sich viele darauf spezialisieren oder sich darin versuchen, mit Textlink Verkäufen und mit bezahlten Rezensionen bzw. mit Blog Artikeln, eine neue Einnahmequelle zu generieren, machen sie sich unter Umständen und bis zu einem gewissen Grad vom Google PageRank abhängig. Weil der PageRank nach wie vor der Hauptfaktor für die Höhe der Entlöhnung bildet. Diejenigen unter den Selbständigen, welche sich vor allem auf die Direktvermarktung konzentrieren und sich selber um neue Werbepartner kümmern, haben zwar den grösseren Aufwand, fahren im Grunde genommen aber wesentlich besser, da hier keine oder nur minime Abhängigkeit besteht. Womit wir beim nächsten Punkt wären.

PageRank Abschaffung – das letzte Update?

 

Was wäre wenn? Das würde wohl so manchen aus den Socken hauen. Dennoch ist mit diesem PR Szenario sehr wohl zu rechnen. Da der PageRank im Grunde irrelevant ist, wird Google wahrscheinlich ein kleineres PR Update einspeisen, das zudem durchaus grosszügig mit PageRank um sich werfen wird. Das heisst konkret, dass sich viele Webseiten über einen minimen PR Anstieg in ihrer Toolbar werden freuen können. Dies in der Absicht, die PageRank Jünger bei der Stange zu halten. Bevor das übernächste PR Update vor der Türe steht, sollte auch dem letzten klar sein, dass es sich beim PageRank bloss um ein temporäres Tool handelt. Sich ausschliesslich auf diesen Faktor zu fokussieren, bedeutet, nicht für die Zukunft gewappnet zu sein.

Was bringt die Zukunft?

Google nimmt immer wieder Änderungen vor, und das ist wahrscheinlich so ziemlich das einzige, was sich niemals ändert. Der Aufschrei wird auf alle Fälle gross sein, wenn das PageRank Update schlussendlich ganz ausfällt und der PageRank komplett abgeschafft wird. Insbesondere die Linkmarktplätze werden es schwer haben und sich was einfallen lassen müssen, da ihre Strategie hauptsächlich auf den PageRank und dessen Update ausgelegt ist. Man darf gespannt sein, denn auch ohne wesentlichen Einfluss auf die Suchmaschinenergebnisse, werden die Updates und die nicht-Updates noch viel Stoff für Diskussionen bilden und Google wird damit weiterhin im Gespräch bleiben.

Google AdWords Gutschein zu verschenken

Montag, August 17th, 2009
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Gleich zu Wochenbeginn gibt es erfreuliche Nachrichten. Bundesblogger verschenkt einen Google AdWords Gutschein mit einem Guthaben von total CHF 75.-. Damit lässt sich bereits einiges anstellen und in Sachen Marketingstrategie herumexperimentieren.

Die Schaltung von AdWords ist zwar nur eines unter vielen Marketinginstrumenten, aber kurzfristig doch sehr effektiv. Wer schon immer einmal bei Google Werbung schalten wollte oder gerne eine lange gehegte Idee ausprobieren und testen möchte, für den gibt es hier freies Google AdWords Guthaben zum Mitnehmen.

Neue Kunden und Besucher durch AdWords Gutschein

AdWords Gutschein

Das Schalten von Google Werbung bringt mehrere Vorteile mit sich. Einerseits kann sowohl nach Land, Stadt oder auch regional für das Produkt oder die Webseite geworben werden. Damit wird mit Google AdWords ein deutlich niedrigerer Streuverlust erreicht als mit herkömmlichen Werbemitteln. Zudem wird die Werbeanzeige äußerst zielgerichtet geschaltet und so können sehr rasch neue Kunden und Seitenbesucher angelockt werden. Andererseits behält man durch die Kampagnenverwaltung auch stets die Werbekosten im Überblick und das vordefinierte Budget unter Kontrolle. Denn bezahlt wird nur, wenn ein Internet User auch wirklich auf die Werbeanzeige geklickt hat. Wenn nicht, entstehen einem keine Kosten.

AdWords Gutschein einlösen

Gratis Gutschein zu gewinnen für das persönliches AdWords-Konto, in der Höhe von 75 Schweizer Franken. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, reicht es sich hier mit einem kleinen Kommentar zu verewigen. Ende der Woche wird der Gewinner dann per Zufallsprinzip ermittelt. Gültig und einlösbar ist der Gutschein noch bis zum 31.08.2009. Man beachte, es muss ein neues Google AdWords Konto eingerichtet werden, um den Gutschein einlösen zu können. Oder aber das Konto darf bei der Einlösung des Gutscheins nicht älter als 14 Tage sein. Um Zugriff auf das Guthaben zu erhalten, kann man bei der Anmeldung auf http://adwords.google.ch den Gutschein Code eingeben, welcher dem Gewinner dieser Verlosung persönlich mitgeteilt wird. Da Bundesblogger.ch erst vor wenigen Tagen gestartet ist, liegen die Chancen auf den AdWords Gutschein relativ hoch. Also bitte zugreifen 😉

Der neue Google Motor Caffeine

Mittwoch, August 12th, 2009
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Google rüstet auf und das schon seit geraumer Zeit. Ein spezielles Entwickler Team werkelte im Hintergrund an der technischen Optimierung der Suchmaschine und gewährt uns nun erstmals einen ersten Einblick in die Beta-Version. 

Caffeine von Google

Dieses bislang geheimgehaltene Projekt wurde von Google auf den Namen Caffeine getauft. Hauptsächliches Ziel von Caffeine ist eine stark verbesserte Suchmaschinen Leistung und zielt vorderhand darauf ab, den Internet Usern schnellere Suchanfragen anbieten zu können. So ist das Design von Caffeine wie gewohnt schlicht und deshalb unterscheidet sich Caffeine optisch nicht von seinem Vorgänger. Die Neuerungen und Änderungen von Google sind bei Caffeine also rein technischer Natur. Im Netz munkelt man bereits, dass der zunehmende Konkurrenzdruck von Bing und Yahoo Google zu diesem Schritt der Entwicklung von Caffeine bewegt hat. Zwar hat Google bis anhin sein Service Angebot mit zahlreichen neuen Funktionen stark ausgeweitet und befindet sich dahingehend auch weiterhin auf Expansionskurs. Allerdings wurde die Suchmaschine im technischen Sinne kaum je optimiert. Und so präsentiert Google nun mit Caffeine eine neue Suchmaschine im alten Gewand, aber mit erhöhter Leistungsfähigkeit. Die Geschwindigkeitsunterschiede zwischen der alten und neuen Version Caffeine sind für Internet-User jedoch kaum fühlbar.

Google vs. Caffeine: Größerer Index

Bei der kleinen Kostprobe mit bestimmten Keywords kristallierte sich am Ende doch noch ein ziemlich auffallender und gewichtiger Unterschied bei Caffeine heraus:

Beim Mini-Test mit Caffeine verzeichnete die Suchanfrage bei den Keywords "blog magazin"  mit der aktuellen Google Version insgesamt 16 Millionen Suchresultate in 0,25 Sekunden. Die neuere Testversion Caffeine klapperte das Netz bei denselben Keywords aber in nur 0,07 Sekunden ab und zeigte total 20,3 Millionen Suchresultate an. Das sind sagenhafte 4,3 Millionen Webseiten mehr indexiert in Caffeine. Somit wurde bei Caffeine nicht nur an der Geschwindigkeit geschraubt, sondern auch am Google-Index und damit vermutlich auch generell am Indexierungsverfahren. Trotzdem gilt hier zu relativieren, dass die Google Suchmaschine bei der jeweils zweiten Suchanfrage mit demselben Keyword einen Sprung auf nur 0.06 Sekunden macht, währendessen die Geschwindigkeit von Caffeine in etwa gleich bleibt. Womit wir auch gleich beim nächsten Kritikpunkt wären. Denn die Anzeige, wieviele Webseiten bei der Suchanfrage durch die Suchmaschine gefunden wurden, stellt im Grunde bloss eine Schätzung dar und liefert daher keine verlässlichen Fakten.

Ein kleines FAQ zu Caffeine gibts von Matt Cutts persönlich auf seinem Weblog. Hier kann man Matt Cutts Fragen rund um die neue Suchmaschine stellen, die er bis anhin auch stets beantwortet. Es scheint Google ein echtes Anliegen zu sein, diesbezüglich Feedbacks von den Internet Usern entgegen zu nehmen und gegebenenfalls in die Weiterentwicklung von Caffeine mit einfließen zu lassen Die neue Sandbox Version, wie Caffeine in der URL Leiste auch genannt wird, kann von jedem ungeniert ausprobiert werden.

Fazit: Caffeine erweist sich im direkten Vergleich als die schnellere Suchmaschine und findet bei bestimmten Keywords deutlich mehr Suchergebnisse. Die Rangierung der Webseiten auf der ersten Suchseite bleibt in den meisten Fällen bis auf zwei, drei Anzeigen weitgehend identisch. Wie sich das Projekt Caffeine weiterentwickeln wird und welches der beiden Googles sich durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Denn Caffeine ist bis anhin noch nicht einmal offiziell als Testversion deklariert.