Hacker Angriff: islamische Moschee auf Webseiten

Januar 2nd, 2010
No Gravatar

Kurz vor Jahresende folgte die zweite Welle von Hacker Angriffen auf zahlreiche Schweizer Webseiten. So blieb auch bundesblogger.ch nicht vom Angriff verschont. Wer sind die Urheber, was sind ihre Ziele und welchen Schaden hat der Angriff angerichtet?

Hacker Angriff im Namen des Islam

 

Bereits Anfang Dezember 2009 gab es einen breit angelegten Hacker Angriff auf zig Webseiten aus der Schweiz. Dieser Angriff geschah im Namen des Islam, weshalb die vom Hacker Angriff betroffenen Webseiten nach der Attacke auf ihrer Startseite eine Moschee mit Minaretten anzeigten. Ursache und Gründe für den Hacker Angriff sind wohl in der kürzlich erfolgten Volksabstimmung über ein Minarett Bauverbot in der Schweiz zu suchen. Denn überraschenderweise gewann das Lager der Minarettverbot Befürworter und kurz darauf erfolgte die erste Welle von Hacker Attacken.

 

Was beschwor den Ärger der islamischen Hacker?

Hacker Angriff IslamZum einen sind klar politisch und religiös motivierte Angriffe auszumachen, wie der Angriff auf einen Blog namens stoppislam beweist oder auch weniger verständliche Hacker Angriffe wie beispielsweise auf das Forum der Jungwacht und des Blauring von Birsfelden im Kanton Basel Stadt – beide, Jungwacht und Blauring, sind katholische Jugendvereine à la Pfadfinder. Nicht bei allen Opfern des Hacker Angriff ist jedoch ein kausaler Zusammenhang zur Abstimmung erkennbar. Viel eher scheint es, sind die Hacker bei der Auswahl ihrer Opfer Webseiten ziemlich wahllos vorgegangen. Denn Ziel bei diesem Angriff  sind überwiegend unpolitische Webseiten, wo keinerlei Zusammenhänge zum Zorn der islamischen Hacker geknüpft werden können. Anschauungsbeispiele hierfür sind die Schweizer Webseiten fruitcake.ch und boutiq.ch, welche bekanntere Opfer der Hacker Angriffe darstellen – ohne ersichtlichen Grund. Dennoch missbrauchten die Hacker beim Angriff deren Startseiten zum Verbreiten folgender Botschaft: «Unser Krieg gegen die Gegner der wahren Religion Islam wird weitergehen».

 

Die Hacker Attacke – die erste Welle

In der ersten Welle der Hackerangriffe war hauptsächlich der grösste Webhoster der Schweiz, die Kreativ Media GmbH, betroffen und Ziel der Attacke. Damit waren mit dem Hacker Angriff auf einen Schlag über 30'000 Webseiten betroffen, welche von der Kreativ Media GmbH gehostet werden. Bei jenen Webseiten wurde jeweils die Startseite gehackt, welche nach dem Angriff alle ein Abbild der Sultan-Ahmed Moschee in Istanbul anzeigten. Die Sultan-Ahmed Moschee ist die Hauptmoschee von Istanbul und auch bekannt unter dem Namen «Blaue Moschee». Das Bild war jeweils mit obengenannter Botschaft versehen. Unterzeichnet war der Hacker Angriff mit Grüssen an die «Arab Hackers» und «All Morocco». Die Newsseite 20min.ch begab sich folglich auf Spurensuche im Internet und spürte unter anderem einen Blog mit den verwendeten Pseudonymen beim Hacker Angriff auf. Dieser Blog [Anm.: Url auf Anfrage] wird aus der Hauptstadt Jordaniens Amman von einem Typen namens Eddy betrieben und thematisiert ironischerweise insbesondere sicherheitsrelevante Bereiche im Internet. Auch ein Profil im sozialen Netlog Netzwerk konnte aufgedeckt werden, der Tarnname wie beim Hacker Angriff: h4ck3r#47. Von anderen Pseudonymen lässt sich auch ohne Probleme die passende E-Mail Adresse ausfindig machen. Leider gibt es bis anhin keine Antworten auf Anfragen, was sicherlich noch spannend gewesen wäre. Einige der betroffenen Webseiten der ersten Hacker Angriff Welle erwägen eine Anzeige gegen Unbekannt, so beispielsweise wie die Betreiberin von fruitcake.ch, die Fruitcake AG aus Bern verlauten lässt. Der Verdacht, dass eventuell nicht die Webseiten, sondern nur der Server das wahre Ziel des Hacker Angriff gewesen sei, lässt sich bis anhin nicht erhärten. So waren denn auch andere Server teilweise betroffen, wie zum Beispiel der Webhoster Bürki-Hosting. Hier zählt man rund 300 Seiten zu den Hacker Opfern des Angriff der Cyberkriminellen. Der Chef der Firma, Olivier Bürki, reichte Strafanzeige ein und hat sogleich die Schweizerische Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (KOBIK) verständigt. Die KOBIK hat auch bereits eine Untersuchung eingeleitet und ist daran, die Log-Dateien zu überprüfen.

 

Die Hacker Attacke Teil 2

Nun kurz vor Jahresende liessen die islamischen Hacker eine neuerliche Welle von Hacker Angriffen auf Schweizer Webseiten los. Dieses Mal waren es aber nicht die Server, die beim Angriff geknackt wurden, sondern mehrheitlich WordPress Systeme, also eine beliebte Blog Software. So zählt auch dieser Blog hier zu den Opfern des Angriff. Für den Screenshot der Bundesblogger Startseite nach dem Hacker Angriff siehe oben. Dies macht einen doch relativ stutzig, wie leicht solch eine Seite geknackt werden kann. Zwar reichte auch hier das erneute Hochladen der index Datei aus, um den Schaden rückgängig zu machen. Und auch hier ist nicht ersichtlich, anhand welchen Kriterien die Arab Hackers ihre Ziele aussuchen. Dieser Blog ist nämlich durchaus unpolitisch, möglicherweise wurde aber folgender Beitrag «Die Internet Kirche 2.0» falsch verstanden oder nicht zwischen den Zeilen gelesen 😉 Wie dem auch sei, auf der einen Seite ist der Hacker Angriff gewiss ärgerlich für viele Webseiten und Blog Betreiber, weil einfach unverständlich. Auf der anderen Seite bereitet es mir auch ein kleines Schmunzeln. Geschieht schliesslich nicht alle Tage – ein politisch und religiös motivierter Hacker Angriff. Eine gute Abwechslung im alltäglichen Kampf gegen all die zig Millionen Spammer da draussen.

 

Was tun bei einem Hacker Angriff?

 

Als erstes ist sofort nach Entdecken des Hacker Angriff sicherlich der eigene Webhoster und Server zu benachrichtigen. Dieser hilft, nach dem Hacker Angriff die richtigen Schritte in die Wege zu leiten und wird den entstandenen Schaden des Hacker Angriff eruieren und analysieren. Da die besagten Hacker Angriffe nicht allzu schwerwiegend ausfielen und in der Regel bloss die Startseite betroffen war, reichte es auch schon aus, die index-Datei neu hochzuladen. Bei schwereren Tatbeständen weiss der Webhoster aber mit Sicherheit auch weiter. Als zweiten Schritt kann man sich bei einem Hacker Angriff auch überlegen, die KOBIK zu benachrichtigen und den Hacker Angriff zu melden. Die KOBIK leitet auf das Einreichen einer Strafanzeige hin Untersuchungen ein und versucht die Urheber des Hacker Angriff ausfindig zu machen. Alle Erkenntnisse der KOBIK rund um den Hacker Angriff und dessen Urheber werden anschliessend an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden und offiziellen Organe sowohl im Inland wie auch im Ausland weitergeleitet. Was zwar keinen gezielten Hacker Angriff verhindert, aber mit Sicherheit erschwert, ist eine regelmässige Aktualisierung der Blog oder Webseiten Software. Auch können einige Plugins für instabile Verhältnisse und Sicherheitslücken verantwortlich sein. Dies kann bei einem Hacker Angriff ausgenutzt werden. Und auf alle Fälle sind die Passwörter so kryptisch wie möglich zu gestalten.

PageRank History – Die letzten PageRank Updates

Januar 1st, 2010
No Gravatar

Der Google PageRank hat es erst kürzlich wieder ins Rampenlicht geschafft, und dass obwohl viele SEO's dem PageRank einen wesentlichen Einfluss auf das Suchmaschinen Ranking von Google absprechen. Auch wird darüber spekuliert, ob das mittlerweile erfolgte PageRank Update, das letzte sichtbare Update von Google ist. Unter anderem nachzulesen unter «PageRank Update – das letzte Update?».

Wie auch immer, hat Google in relativ kürzester Zeit ein neues PageRank Update eingespielt, wie von mir anhand der PageRank History vorausgesagt pünktlich zum Silvester am 31. Dezember 2009. Auch wenn der PR keinen grundlegenden Einfluss auf die SERPs hat, so scheint das PageRank Update weiterhin im Fokus vieler Webseiten Betreiber zu sein. Und so konnten alle PR Jünger dank Google mit einem neuen PR ins 2010 rutschen. Allgemein scheint Google symbolische Tage und Daten für seine Updates zu bevorzugen, das neueste Update geschah am Silvester, und das letzte war an Haloween. Damit kommuniziert die grösste Suchmaschine der Welt, bewusst oder unbewusst, was der PR heute ist: nicht mehr als Symbolik.

Da der Google PageRank im Netz immer wieder für Furore sorgt und weil Google mit dem PR ein überaus ausgeklügeltes Marketinginstrument besitzt, wollen auch wir uns diesem PageRank nicht verwehren und listen anbei eine Art PageRank Update History auf. Dadurch ist es mir gelungen, das Muster hinter den PR Updates zu entschlüsseln. Es darf aber dennoch frei über den PageRank spekuliert werden, ob und wann das nächste PR Update erfolgt.

Die Google PageRank Update Geschichte – PR Update History

 

31.12.2009: Das letzte PageRank Update.
30.10.2009: History Dauer bis zum nächsten 62 Tage.
24.06.2009: History Dauer bis zum nächsten 128 Tage.
27.05.2009: History Dauer bis zum nächsten 28 Tage.
02.04.2009: History Dauer bis zum nächsten 55 Tage.
31.12.2008: History Dauer bis zum nächsten 91 Tage.
28.09.2008: History Dauer bis zum nächsten 94 Tage.
26.07.2008: History Dauer bis zum nächsten 64 Tage.
30.04.2008: History Dauer bis zum nächsten 87 Tage.
29.02.2008: History Dauer bis zum nächsten 60 Tage.
12.01.2008: History Dauer bis zum nächsten 48 Tage.
26.10.2007: History Dauer bis zum nächsten 78 Tage.
30.04.2007: History Dauer bis zum nächsten 179 Tage.
25.01.2007: History Dauer bis zum nächsten 126 Tage.
28.09.2006: History Dauer bis zum nächsten 119 Tage.
13.07.2006: History Dauer bis zum nächsten 77 Tage.
04.04.2006: History Dauer bis zum nächsten 100 Tage.

 

Das Google Update Muster – die Strategie dahinter

 

PR HistoryDas vorletzte Update Ende Oktober dieses Jahres liess zwar sehr lange auf sich warten und viele bangten bereits, dass vielleicht kein PageRank Update mehr folgen könnte. Dennoch lag dieses Update mit Blick auf die History mit 128 Tagen im üblichen Schnitt. Denn das längste PageRank Update erfolgte erst nach 179 Tagen. Das kürzeste aller PR Updates folgte hingegen bereits 28 Tage nach dem letzten. Nun folgte wiederum das nächste PageRank Update in kurzem Abstand und symbolisch auf den Jahreswechsel hin, an Silvester 2009 dem 31. Dezember. Gemäss PR History ist dies das dritt schnellste Update in der PageRank History.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass dahinter ein ganz bestimmtes Muster zu erkennen ist: es gibt keines. Die History zeigt, Google lässt sich Zeit wie sie will und je länger eine Aktualisierung auf sich warten lässt, desto häufiger ist Google in aller Munde. Ein perfektes und kostenloses Marketinginstrument. 
 

Wann folgt wohl deiner Meinung nach das nächste Update? Oder wird der PageRank nun ganz abgeschafft?

Mein Update-Tipp: voraussichtlich am 31.12.2009

Nachtrag: War zwar nicht allzu schwierig, aber mein PageRank Update Tipp lag genau richtig 😉

iPhone jetzt auch Militär- und kriegstauglich

Dezember 27th, 2009
No Gravatar

Für ein Mobiltelefon ganz und gar ungewöhnliche Wege geht das iPhone von Apple. Denn das iPhone ist neu auch tauglich für den Krieg und wird in Zukunt von den Soldaten im Krieg eingesetzt.

Die Kriegs Applikation auf dem iPhone

 

Der amerikanische Rüstungskonzern Raytheon hat auf Basis des Intelligence Warfighting Summit in Tucson ein iPhone App veröffentlicht, dass kriegstauglich ist und speziell für militärische Zwecke eingesetzt werden kann. Die iPhone Kriegs Applikation heisst gemäss der New York Times "One Force Tracker". Das Militär App "One Force Tracker" soll dabei den Feind und Freund auf dem Schlachtfeld orten können und sogleich deren Positionen live und in Echtzeit anzeigen. Nebst Lokalisierung der Freunde und Feinde und der Live Anzeige der Positionen, sind noch Echtzeit Landkarten und besonders sicher verschlüsselte Datenübertragungen integriert.

Wem dient das Krieg App?

Das Militär App von US Rüstungskonzern Raytheon dient in erster Linie dem Militär. Das iPhone App soll aber auch bei der Polizei, der Feuerwehr oder bei den Sanitätern und Rettungskräften zum Einsatz kommen. Das "One Force Tracker" App soll demnach auch auf allen Standard iPhones ohne Probleme funktionieren.

 

Wieso das iPhone für das Militär?

In der Tat scheint dies ziemlich ungewöhnlich, dass sich das Militär eine gängige Massen-Technologie zu nutze macht und für seine militärischen Zwecke verwendet. Denn in der Regel entwickelt und setzt das Militär auf möglichst geheime Technologien fernab der zugänglichen Ware und Technik, die dann erst nach und nach dem Konsumentenmarkt verfügbar gemacht werden. Doch nun setzt anscheinend ein Umdenken ein. Das Militär und die Rüstungskonzerne wollen sich die Pluspunkte von Social Media zu Nutze machen und sich all die Vorteile von deren Software und Hardware Konzepten aneignen. Denn dank der Kriegs App auf dem Apple iPhone sollen sich Soldaten untereinander über Facebook vernetzen können. Weitere Services sind detaillierte Landkarten mit zahlreichen zusätzlichen Informationen, die für den durchschnittlichen iPhone Besitzer ebenfalls zugänglich sind.
 

Spezielle App für den Militäreinsatz

Der US Rüstungskonzern Raytheon beschreitet somit gänzlich neue Wege in der Rüstungsindustrie. Und auch wenn das Kriegs Programm mit jedem Standard Gerät frei nutzbar ist, so gibt es für die Otto Normal iPhones doch einige Einschränkungen gegenüber der offiziellen Verison für den Militär Einsatz. Denn ein gewichtiges Manko des iPhones hinsichtlich der Kriegstauglichkeit ist der Umstand, dass beim iPhone im Gegensatz zu den Palm und Android Geräten nur eine App Anwendung auf einmal laufen kann. Dies stellt das Militär dann doch vor grössere Probleme. Das Aussenden der eigenen Postion und das gleichzeitige GPS stellen eine wichtige Voraussetzung für den Kriegseinsatz dar. So sieht sich Raytheon gezwungen, einige spezifische Änderungen gegenüber der frei zugänglichen "One Force Tracker" Version vorzunehmen.
 

Der Militär 2.0 Trend geht weiter

Das Militär eignet sich immer mehr Web 2.0 Inhalte an und verwendet deren Technologien für eigene, militärische Zwecke. Bereits werden die bekannten sozialen Plattformen wie Facebook, der Twitter Dienst und weitere Plattformen intensiv genutzt. Der Twitter Dienst hat sich aus Sicht des US Militär auch bereits als kriegstauglich erwiesen und seine "Feuerprobe" im Afghanistan Krieg bestanden. Damit konnten US Soldaten aus Afghanistan direkt neue Informationen und Propaganda verbreiten. Wie die Schweizer Armee rund um VBS Vorsteher und SVP Bundesrat Ueli Maurer zu den neuen Web 2.0 Applikationen steht, war bis Redaktionsschluss nicht auszumachen. Der Bundesrat Ueli Maurer steht aber laut Pressesprecher neuen Modetrends offen gegenüber, wie beispielsweise der Ueli Maurer Beatbox beweist.

Top Google Top Ten Keywords 2009

Dezember 22nd, 2009
No Gravatar

Die Top Ten der Keywords bei der Google Suche für das Jahr 2009. Der Google Zeitgeist 2009.

Die Google Top Ten Keywords

 

Der Suchmaschinen Riese Google hat kürzlich die zehn meist gesuchten Keywords und Begriffe im Jahre 2009 in der Schweizer Suche veröffentlicht. Das ganze nennt Google den Zeitgeist 2009. Demnach suchten die User in der Schweiz vornehmlich nach sozialen Netzwerken, was den bisherigen Suchtrend bestätigt. So führt die Top Ten Keywords Rangliste das soziale Netzwerk Facebook an. Dicht gefolgt von Youtube, das mittlerweile zum Google Unternehmen gehört und erst kürzlich die Grenze für 1 Milliarde Impressionen pro Tag geknackt hat. An dritter Stelle der Top Ten Keywords 2009 folgt Google selber. Danach kommt der Such Begriff Meteo, dann die Wissens Plattform Wikipedia, der Suchbegriff Wetter, an siebter Stelle das Keyword Video, gefolgt von Swiss, SBB auf dem neunten Platz und Schlusslicht der Top Ten bildet Netlog.

 

Keyword Top Ten Plus

Bei den Suchbegriffen und Suchanfragen mit dem höchsten Wachstum steht Windows 7 an erster Stelle. Autoscout24.ch verzeichnet den zweithöchsten Anstieg bei der Suchabfrage, noch vor Facebook, das im Gesamtresultat klar federführend ist. Den dritten Platz belegt Youtube.com, danach der Reihe nach SBB Fahrplan, die Auktionsplattform ricardo.ch, Google Maps, telsearch und auf Platz 10 der neue Google Service Google Street View.

 

Top 10 News Keywords

Im News Bereich war in diesem Jahr die Schweinegrippe das am häufigsten gesuchte Keyword. Auf Platz 2 der News Suche folgt die der Songcontest Eurovision 2009 und der Skiunfall von Schweizer Skifahrer Daniel Albrecht. Platz 4 belegt die Suchanfrage nach Street View. Auf den weiteren News Plätzen folgen die US Sängerin Rihanna, der King of Pop Michael Jackson, Windows 7 von Microsoft, der Harry Potter Darsteller Robert Pattinson, die aufsehenerregende Sängerin Lady Gaga und zu guter Letzt Schlusslicht der Top Ten Keywords im News Bereich bildet die Schweizer Grossbank UBS.

 

Top 10 Bilder Keywords

Bei der Suche nach Bildern im Web konnte erneut der beliebte Twilight Darsteller Robert Pattinson trumpfen. Auf Platz zwei liegt Lady Gaga, auf Platz drei der neue Kinofilm Twilight, Sänger Michael Jackson, auf Platz 5 die Selena Gomez, die Schauspielerin Megan Fox, der Teenie Star Schauspielerin und Sängerin Miley Cirus, danach deren Schauspielrolle und Charakter Hannah Montana, Ed Hardy und auf Platz 10 der Top Ten Bildersuche Keywords liegt das Schweizer Tennis Ass Roger Federer.

 

Top 10 Personen Keywords

Im Bereich der Personensuche wurde der Filmcharakter Brüno Sieger. Auf Brüno folgt die Sängerin Rihanna, die Schauspielerin Kate Winslet, Megan Fox, die Schweizerin und «Wetten dass …» Moderatorin Michelle Hunziker, das US-amerikanische Model und Schauspiel Darstellerin Kim Kardashian, die Suche nach Twilight Schauspieler Robert Pattinson, danach der Skifahrer Daniel Albrecht, wiederum Lady Gaga und wie könnte es anders sein Michael Jackson.

 

Top 10 Auto Marken Keywords

Im Bereich der Automarken war die gefragteste Automarke 2009 die Marke BMW auf Platz 1, Audi an zweiter Stelle, dann VW, Ford, Renault an fünfter Stelle, Peugeot, und der Reihe nach Fiat, Mercedes und an neunter Stelle Porsche. Das Schlusslicht der Top Ten bei der Suche nach Automarken bildet die Automarke Alfa Romeo.

Google mit versteckter Geheimzahl

Dezember 21st, 2009
No Gravatar

Das sagenumwitterte Google Rätsel um die Geheime Code Zahl. Wer kennt ihn nicht – den speziellen Suche Button "Auf gut Glück!" auf der Startseite von Google? Neu hat der Suchmaschinen Riese Google einen versteckten Hint bzw. eine geheime Code Zahl eingebaut und wer die amerikanische Google Seite nutzt, der wird möglicherweise bereits dahinter gekommen sein.

Wo befindet sich die geheime Google Zahl?

 

Für deutschsprachige User ist die Geheimzahl nicht ohne weiteres zugänglich. Denn die geheime Zahl versteckt sich auf der amerikanischen Version der Suchmaschine. Also einfach unten rechts auf der eigenen Google Startseite auf den Link "Google.com in English" klicken und schon findet man sich auf der US Version wieder. Wenn man dann diesen "Auf gut Glück!" Suche Button auf der US Seite google.com klickt (I'm Feeling Lucky), so erscheint eine mysteriöse siebenstellige Zahl in blauen, grossen Lettern, welche sich bereits nach wenigen Sekunden als mysteriöser Countdown entuppt, da er rückwärts zählt.

 

Wofür ist die Google Geheimzahl und wie wird sie entschlüsselt?

 

Nun stellt sich die Frage für was oder wen denn Google diesen versteckten Countdown Zähler in die Google Suche rein gebastelt hat? Da wir kurz vor einigen Feiertagen stehen, liegt der Verdacht nahe, dass es vielleicht irgendwie damit zusammen hängen könnte. Aber wie kann der Countdown Code gelöst werden? In der Tat, kann die geheimnisvolle Google Code Zahl relativ leicht umgerechnet und entschlüsselt werden. Und zwar gleich mit Hilfe der Suchmaschine selber. Dazu muss man einfach die bei Google angezeigte Code Geheimzahl in die Suchleiste eingeben und dazu noch "seconds in days" hinzufügen. Danach auf "Search" klicken und schon rechnet der Google Kalkulator die Geheimzahl in die entsprechenden Tage um. Wer nun 1 und 1 zusammenzählt, der weiss schnell, was hinter der mysteriösen Geheimzahl von Google steckt.

Panorama Bilder App » iPhone Panorama Mac

Dezember 14th, 2009
No Gravatar

Das Panorama Bilder App Pano ist ein wirklich gekungenes App für das iPhone. Das Pano App eignet sich sowohl für das iPhone 3G wie auch für das 3GS iPhone. Dank dem Panorama Pano Tool können ganz einfach hoch qualitative Panorama Bilder auf dem iPhone aufgenommen werden.

Das Panorama Bilder App Pano

 

Das Pano App ermöglicht dem iPhone User, dass er insgesamt bis zu 16 Bilder aufnehmen und aneinander reihen kann, damit ein schönes Panorama Bild entsteht. So gibt es bald riesige und eindrückliche Fotos auf dem iPhone oder zum Ausdrucken. 16 Bilder für die eigene Panorama Reihe sind eine ganze Menge, vergleichbare Geräte hatten in der Regel ihre Panorama Bilder auf höchstens 6 Bilder begrenzt.

Leider gibt es auf dem Pano App keine speziellen Einstellungsmöglichkeiten für ein Fein-Tuning. Beispielsweise um die Grösse der Bilder einzustellen oder ähnliche Dinge. Voraussetzung, um ein optimales Panrama Bild zu schiessen, ist die Entscheidung, ob die Panorama Bilder im Hochformat oder im Querformat aufgenommen werden. Dies ist die einzige Entscheidung unc muss noch vor dem ersten Bild einer neuen Panoramareihe getroffen werden. Danach geht es ganz leicht. Nachteil des Querformat ist die begrenzte Höhe von 570 Pixel. Pluspunkt ist allerdings, dass ein wesentlich grösserer Bereich als im Hochformat aufgenommen werden kann. Das Hochformat wiederum erreicht eine Bildhöhe von maximal 800 Pixel, was doch sehr ansehnlich ist. Leider ist das Bild im Hochformat nicht wirklich breit und folglich müssen hierbei mehr Aufnahmen geschössen werden, um die komplette gewünschte Motivfläche abzudecken. Die Breite des Gesamtbildes des Panorama kann ganz unterschiedlich ausfallen, je nachdem wie viele Bilder und Aufnahmen auf dem iPhone gemacht wurden.

 

Panorama Bilder – So geht's

 

Sobald man ein Foto bzw. die erste Bild Aufnahme macht, erscheint die Anfrage, ob man mit dem geschossenen Panorama Bild zufrieden ist oder ob diese Aufnahme wiederholt werden soll. Erklärt man sich mit dem Panorama Bild einverstanden, öffnet sich der Kamera Modus erneut und es erscheint in der Anzeige links ein kleiner transparenter Teil des zuvor aufgenommenen Bildes. Dadurch kann man das letzte Foto ganz einfach an das neue Foto "andocken", und so verschmelzen an entsprechender und gewünschter Stelle das alte und neue Foto zu einem grösseren Ganzen. Sobald man dieses wiederum bestätigt, werden die gemachten Aufnahmen seitlich an den Rändern miteinander verbunden. Wenn alles reibungslos klappt, sind keine Spuren von zwei Fotos zu erkennen. Braucht anfangs ein wenig Übung, aber Übung macht den Meister der Panorama Bilder 😉

Und so geht das weiter und man reiht Panorama Bild an Panorama Bild, bis maximal 16 Bilder. Wenn man sein Panorama Motiv zu seiner Zufriedenheit eingefangen und abgelichtet hat, werden alle einzelnen Bilder zu einem grossen iPhone Panorama Bild verschmelzen. Es gilt hierbei zu beachten, dass je nachdem, wie viele einzelne Bilder aufgenommen wurden, sich die Ladezeit erhöht. Also bei den maximal 16 Panorama Bildern dauert der Verschmelzungs Prozess schon mal 5 Minuten. Allerdings sind 16 Bilder gar nicht nötig und weniger reichen in der Regel vollkommen aus, um sein Panorama Bild komplett einzufangen. Ist der Ladeprozess abgeschlossen wird das fertige Panoram Bild automatisch im iPhone abgespeichert.

 

Fazit zu den Panorama Bildern mit dem Pano iPhone App

 

Kinderleichtes Erstellen von wunderschönen Panoramafotos auf dem iPhone dank Pano und dies in sekundenschnelle. Auch der Ausdruck des Panoramabildes in A4 lässt sich durchaus sehen. Das Pano App funktioniert relativ reibungslos und es können ohne weitere Probleme bis zu 16 Fotos hintereinander geschossen werden. Auch wenn sich die Prozesse des iPhone teils verlangsamen, je mehr Fotos man für die Panorama Bilder schiesst, so kann man dies hinsichtlich der schönen Panorama Bildern im Endergebniss durchaus in Kauf nehmen. Ein Update wird hier sicherlich noch Verbesserungen bringen. Auch wäre eine Einstellung der Bildergrösse für das iPhone wünschenswert.

Das Panorama Bilder App Pano gibt es im iTunes Store für CHF 3.30.- und ist sein Geld durchaus wert. Die Sprache des Pano App ist auf Englisch. Voraussetzung für Pano ist eine iPhone Firmware von 2.2.1 oder neuer.

Lösung für Fatal error: allowed memory size of …

Dezember 8th, 2009
No Gravatar

Beim letzten Update der neuen Blog-Software Version von WordPress ist einer meiner Blogs abgestürzt: Fatal error: allowed memory size of … ! Die Seite ladete wegen des Fatal error bloss noch eine weisse Seite, dafür erschien neu die verwirrende Fehlermeldung:

Fatal error: Allowed memory size of 33554432 bytes exhausted (tried to allocate 77 bytes) in /home/xy/public_html/wp-includes/xy/entry.php on line 49

Dieses «Fatal error: allowed memory size of … » ist bei WordPress Blogs ein durchaus oft auftretendes Phänomen. Wobei beim Fatal error die Anzahl der Bytes, der Pfad und die darin enthaltenen Dateien sowie die Codezeile je nach Blog und Fehler beliebig variieren kann.

Ursache des Fatal errors und die Lösung dazu

 

Fatal error: allowed memory size of ... ?Der Grund für den Absturz (Fatal error) ist beim PHP Speicherplatzverbrauch zu finden. Erscheint die Fehlermeldung Fatal error beispielsweise nach der Installation und Aktivierung eines WP Plugins, so bedeutet dies, dass WordPress mit dem neuen Plugin mehr Speicher braucht als in der wp-config.php Datei zugewiesen wird. In diesem Fall gestaltet sich die Lösung aber relativ einfach, denn durch das Deaktivieren des kurz vorher installierten Plugins wird der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt und der Fatal error verschwindet. Falls man das Problem Plugin nicht lokalisieren kann, so empfiehlt es sich, einzelne Plugins durch zu testen und zu deaktivieren. Per Zufallsprinzip wird so das Plugin, das die Speicherprobleme verursacht, nach einer Weile bestimmt gefunden. Im Grunde genommen reicht es aber auch aus, eines der anderen speicherhungrigen Plugins abzuschalten, da ja die gesamte Speicherverbrauch Kapazität vom «Fatal error» betroffen ist.

Speicherverbrauch der Plugins testen
Dafür gibt es eine Reihe schöner und nützlicher Tools, die einem das Herausfinden des Plugin Speicherverbrauchs vereinfachen bzw. praktisch servieren. Beispielsweise lassen sich mit dem Plugin WP-Memory-Usage anzeigen, wieviel php_memory aktuell genutzt wird. Das WP-Memory-Usage Plugin liefert eine einfache und simple Anzeige des verwendeten php_memory. Weit ausführlicher gestaltet sich jedoch das Plugin WP System Health, das eine sehr viel umfangreichere Anzeige der Webspace Konfiguration bietet. Das WP System Health Plugin gibt es ebenfalls bei WordPress zum Herunterladen. Dadurch lassen sich die Plugins, die das WP System am meisten belasten, schnell lokalisieren und gegebenfalls durch ein ähnliches Plugin ersetzen oder eventuell ganz abschalten. Und schon ist der Fatal error behoben.

Auch die deutsche Sprachdatei erzeugt Fatal error
Es ist aber unter Umständen auch möglich, dass die deutsche Sprachdatei der WordPress Version für die Fehlermeldung verantwortlich ist. Dies lässt sich folgendermassen testen: In der wp-config.php ersetzt man die Zeile define ('WPLANG, 'de_DE'); durch die Zeile define ('WPLANG', '');
Sollte die Fehlermeldung dadurch verschwinden, so liegt der Wurm definitiv bei der deutschen Sprachdatei von WordPress. In diesem Falle die deutsche Version einfach noch einmal neu laden und installieren, das sollte das Problem beheben.

Speicher: Speicherkapazität selber erhöhen

 

Liegt der Grund für die Fehlermeldung beim Speicherverbauch der Plugins und möchte man dennoch auf keines verzichten oder ersetzen, so kann man das ärgerliche Speicherproblem auch anders lösen. Ein Mail an den Webhoster bzw. an seinen Support Service sollte genügen. Darin bittet man seinen Webhoster, die Speicherkapazität in der php.ini Datei zu erhöhen. Also beispielsweise: "Lieber Webhoster, bitte die php_memory Limit auf 32MB oder 40MB erhöhen." Bei Bedarf und Möglichkeit kann die php_memory Limite auch auf 64MB angehoben werden, dies sollte dann definitiv ausreichen, um das Fatal error Problem zu beheben. Wenn man sich das Mail an den Support sparen möchte (nicht alle Webhoster erlauben eine Erhöhung der Speicherlimite), so kann man die Erhöhung des php_memory auch selber versuchen. Dazu braucht man lediglich Zugriff auf die eigenen Dateien und einen FTP Zugang. Anschliessend öffnet man die wp-config.php und schreibt ganz am Anfang der Datei direkt nach dem <?php die folgende Code-Zeile rein

@ini_set("memory_limit",'32M')
oder
@ini_set("memory_limit",'40M')
oder aber
@ini_set("memory_limit",'64M')

ebenfalls klappen sollte folgender Code, wiederum direkt in der wp-config.php Datei nach dem <?php :

define('WP_MEMORY_LIMIT', '32M');   oder
define('WP_MEMORY_LIMIT', '40M');   oder
define('WP_MEMORY_LIMIT', '64M');

Mit diesen Lösungsschritten wird die Fatal error: Allowed memory size of 33554432 bytes exhausted (tried to allocate 77 bytes) in /home/xy/public_html/wp-includes/xy/entry.php on line XY – Anzeige in Zukunft der Vergangenheit angehören 😉

Wiki iPhone » Wikipanion Wikipedia App

Dezember 3rd, 2009
No Gravatar

Wikipedia erweist sich immer wieder mal als nützlich, um rasch und unkompliziert über bestimmte Ereignisse, Dinge und Personen Informationen einzuholen. Dank Wikipedia ist man schnell im Bilde.

Nun gibt es mittlerweile jede Menge Wikipedia Wiki Apps für das iPhone – nicht alle Wiki Programme sind jedoch über jeden Zweifel erhaben. Ich habe deshalb einige Wikipedia Apps getestet. Anbei die Beschreibung des meiner Meinung nach brauchbarsten Wikipedia App.

Das Wikipanion Wiki App von Robert Chin

 

Das Wikipanion App ist so programmiert, wie ich mir ein Wiki Tool für das iPhone vorstelle. Ohne grossen Schnick Schnack gelangt man rasch an die gewünschte Wiki Information. Integriert ins Wikipanion ist ausserdem eine Wiki Suchfunktion, mit der sich auf dem iPhone die gesamte Datenbank und sämtliche Artikel der freien Enzyklopädie Wikipedia durchsuchen lässt. Hinzu kommt, dass anhand der Gliederung nach Besichtigungsdatum und der Wiki Lesezeichen Funktion eine Recherche enorm erleichtert wird. So lassen sich nicht nur einzelne Wiki Artikel schnell wieder finden, sondern sogar einzelne Abschnitte eines Artikels speichern, um mit einem Klick dorthin zu gelangen.

Weitere Vorteile von Wikipanion

 

Wiki WikipediaDie Suchmethoden von Wikipanion sind vielfältig. So wird nebst der Wikipedia Suche auch automatisch eine Google Suche mitangeboten, mit direktem Zugriff zu den Google Suchergebnissen. Die Suche auf Wikipedia erfolgt normal oder mit Volltextsuche, Wikipanion erstellt dabei jeweils eine Vorschau der Wiki Artikel oder Einträge. Auch themenbasierendes Suchen anhand von Wikipedia Kategorien ist möglich. Und weil stets die letzten Wiki Suchergebnisse angezeigt werden, erhält man direkten Zugriff auf die vorangegangenen Wiki Suchabfragen. Die Suche und das Durchforsten der Wikipedia Datenbank wird ausserdem mehrsprachig angeboten. Dabei können verschiedene Wikipedia Sprachversionen gleichzeitig durchsucht werden bzw. einzelne Sprachen ein- oder ausgeschaltet werden. Auch innerhalb eines einzelnen Wikipedia Artikels kann nach Belieben gesucht und gefunden werden. Die Schriftgrösse der Wiki Artikel lässt sich derweil leicht anpassen und vergrössern bzw. verkleinern, ohne die Wiki Artikel Seite je verlassen zu müssen. Bei Bedarf kann ein Artikel auf Wikipanion auch direkt im Safari Browser auf dem iPhone aufgerufen werden.
 

Die Wiki Lesezeichen Funktion

 

Ein richtiger Pluspunkt ist die Wiki Lesezeichen Funktion. Denn die Lesezeichen und Anker sind an den Überschriften fixiert und ermöglichen so einen fixen Zugriff zu bestimmten, relevanten Wiki Informationen, auf die man öfters zugreifen möchte. Ausserdem können die Fotos und Grafiken der Wikipedia Einträge in der eigenen Fotobibliothek auf dem iPhone gespeichert und weiterverwendet werden.

Das Wikipedia iPhone App Wikipanion gibt es kostenlos im iTunes Store von Apple zum Herunterladen.  

Was ist eine Google-Bombe? Googlebombing

November 28th, 2009
No Gravatar

Als Google Bombe bezeichnet man gezielte Manipulationen bei den Suchmaschinenergebnissen von Google mit Hilfe von Massen-Links und speziellen Ankertexten.

Die Google Bombe

 

Die Google Bombe wirkt sich dann so auf das Suchergebnis aus, dass bei der Suchanfrage nicht mehr nur Seiten mit dem gesuchten Text aufgefunden werden, sondern ebenso auch Webseiten, auf die mit den entsprechenden Anker-Texten und Wörtern verlinkt wurde.

Ein Anschauungsbeispiel: Eine grössere Anzahl unterschiedlicher Seiten verlinkt jeweils auf die Webseite des Bruders des ehemaligen Bundesrates Christoph Blocher. Den Linktext versehen sie dabei mit dem Wort "Messerstecher". Folglich werden nach einiger Zeit bei Suchanfragen mit dem Keyword "Messerstecher" auch Gerhard Blochers Seiten bei Google aufgelistet, obwohl aller Wahrscheinlichkeit nach dieses Keyword gar nicht auf Gerhard Blochers Webseite vorkommt. Und dies nennt sich dann Bombe.

Mittels solch einer Google Bombe ist es also möglich, andere Webseiten und Personen gezielt mit bestimmten Schlagworten in Verbindung zu bringen. Was nur zu gerne zu Diffamierungszwecken verwendet wird. Diese Manipulationsmöglichkeiten per Online Bombe machen Google verwundbar, da mittels der Internet Bombe auf die Suchergebnisse massiv Einfluss genommen werden kann.

Berühmte Google Bomben

Internet Bombe

Googlebombing tauchte erstmals im Jahre 1999 auf, als die Suchmaschinenergebnisse beim Satz "more evil than satan himself" die Webseite von Microsoft anzeigten. So richtig in Mode gekommen ist die Online Bombe jedoch, wen wunderts, während der Amtszeit des ehemaligen amerikanischen Präsidenten George W. Bush. In einer gemeinsam geplanten Aktion verlinkten gegnerische Aktivisten ihre Blogs und Webseiten zeitgleich auf einen offiziellen Biografietext über Bush. Den Linktext versahen sie jeweils mit den Worten "miserable failure", was soviel wie "erbärmlicher Versager" heisst. Und siehe da, Bushs Biografie landete nur kurze Zeit später auf dem Top-Platz für jenen Suchbegriff. Mittlerweile benutzt auch die republikanische Seite gezielt Google-Bomben, um politische Gegner wie Barak Obama mit bestimmten Schlagwörtern in Verbindung zu setzen. Neuestes Beispiel und Opfer einer solchen Online Bombe ist Barak Obamas Frau Michelle Obama.

Für die bekannteste Googlebombenexplosion der Schweiz musste dann aber nicht Gerhard Blocher, sondern dessen Bruder Christophe Blocher herhalten. Analog zur US Google Bombe im Jahre 1999 wurde hierzulande der Suchbegriff "jämmerlicher Waschlappen" mit der offiziellen Webseite des Bundesrates Blocher verlinkt und entsprechend in der Suchanzeige aufgelistet. Auch bei Namensvetter und Parteigenosse Christoph Mörgeli ging eine Google-Bombe hoch. Sein Schlagwort lautete der "Propagandaminister". Ein neueres Beispiel für Deutschland sind die Begriffe "Verräter Partei", welche in direktem Zusammmenhang mit der SPD gebracht wurden. Auch die CDU gelangte per Online Bombe ins Kreuzfeuer, unter anderem in Person der Bundeskanzlerin Merkel. So wurde Angela Merkel bald einmal unter der Suchanfrage "Experiment Kohlkopf" gefunden.

Google versucht die Bomben zu entschärfen

In der Zwischenzeit hatte Google bereits Gegenmaßnahmen ergriffen und die Google-Bombe quasi entschärft. Der Suchalgorithmus wurde Anfang 2007 nämlich entsprechend angepasst. Es herrschte Waffenstillstand. Doch trotz der Änderung des Suchalgorithmus tauchte knapp ein Jahr später die nächste Bombe auf. Dieses Mal war Scientology im Visier. Beim englischen Begriff für gefährliche Sekte ("dangerous cult") listete Google fortan die Scientology-Webseite auf. In Polen führte das Zünden einer Online Bombe sogar zu einem öffentlichen Prozess wegen Präsidentenbeleidigung. Der Programmierer Marek M. bastelte seine Bombe mit dem vulgären Wort "kutas" (dt. Schwanz) und verlinkte dabei auf die Internetpräsenz des polnischen Präsidenten Lech Kaczynski. Dem Bombenleger Marek M. droht deshalb eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren. Auch Barak Obama war kürzlich Ziel eines Google-Bombenanschlages. Für kurze Zeit wurde seine Biografie unter den Suchbegriffen cheerful achievement und failure aufgefunden. Google reagierte hier jedoch ziemlich schnell mit einer spezifischen Algorithmusänderung. Google lässt verlauten, es habe das Googlebombing mittlerweile unter Kontrolle, auch wenn noch nicht vollends. Die algorithmische Komplettlösung hierfür sei aber nur noch eine Frage der Zeit.

Bundesrat Ueli Maurer plant die Armee Revolution

November 20th, 2009
No Gravatar

VBS Bundesrat Ueli Maurer, seines Zeichens Vorsteher und Chef der Schweizer Armee, geht als VBS Chef bei der Rekrutierung für sein Schweizer Heer gänzlich neue Wege.

Anders als noch sein VBS Vorgänger Ex-Bundesrat Samuel Schmid scheut er sich nicht, das Schweizer Armeesystem von Grund auf zu revolutionieren und setzt dabei zur Erreichung seiner Ziele für einen Bundesrat ziemlich ungewohnte Massnahmen ein. Seine Absichten sind klar: Senkung der Ausgaben für die Schweizer Armee und liquide Mittel für eine militärische Aufrüstung sondergleichen. Ueli Maurers neue Zielgruppe: die HipHopper.

Neue VBS Massstäbe bei der Rekrutierung der Schweizer Armee 2012

 

Hohe Einsparungen beim Budget der Schweizer Armee möglich dank der Beatbox Kampagne

Gemäss Bundesrat Ueli Maurer sei in der HipHop Szene bereits ein großes Aggressionspotential und ein bestimmter Grad an Gewaltbereitschaft vorhanden. Dieses gelte es folglich bloss noch in die richtige Richtung zu lenken bzw. entsprechend zu kanalisieren. Und genau an dieser Stelle wird neuerdings die Schweizer Landesverteidigung auf den Plan gerufen. Denn bei den gewaltbereiten Jugendlichen könne man neu die Dauer der Rekruten Ausbildung massiv reduzieren, so Armeechef Bundesrat Ueli Maurer, weil bei dieser Art von Rekruten gewisse Voraussetzungen zum Muster Soldaten bereits erfüllt seien. So könnten in Zukunft dank der verkürzten Ausbildung die Kosten des VBS Verteidigungsdepartements mustergültig um bis zu 3 % gesenkt werden, was dann wiederum in neue Panzer und Kampfflugzeuge reinvestiert werden kann. Der Verteidigungsminister Ueli Maurer hat die liquiden Mittel nach eigenen Angaben auch bitter nötig. Das Timing der Bundesrats Kampagne scheint deshalb bewusst und klug gewählt. Besonders in diesen turbulenten Zeiten der Lybien-Affäre wird es wohl auch niemand wagen, Bundesrat Ueli Maurers Absichten und Pläne seines VBS Departements zur Stärkung der Schweizer Armee zu widersprechen.

Bundesrat Ueli Maurer mit spontaner Beatbox Einlage für Kampagne zur Rekrutierung

 

Gänzlich anders liege der Fall bei der Reggae-Szene, so die Meinung von Bundesrat Ueli Maurer. Diese sei im Gegensatz zu der HipHop Szene viel zu friedvoll und deshalb für den Militärdienst überwiegend als untauglich einzustufen. Bundesrat Ueli Maurer erwägt gar, Rekruten mit bestimmten Musikgeschmack gar nicht erst zur Aushebung aufzubieten, weil damit bloss unnötige Kosten für Organisation, Infrastruktur, Kost und Logie verschleudert würden.

 

Die neue Rekrutierungskampagne der VBS Armee 2012

Um für das neue Rekrutierungssystem die geeigneten Jugendlichen raus zu filtern, also um vorab die Spreu vom Weizen zu trennen, zeigt Bundesrat Ueli Maurer keinerlei Berührungsängste und lanciert höchst persönlich die neue Rekrutierungskampagne für das Schweizer Heer 2012. Der Chef des VBS gibt bei der neuen Kampagne auch wortwörtlich den Ton an. Mit einer erstaunlichen und erfrischenden, musikalischen Einlage wirbt Bundesrat Ueli Maurer mit seiner neuen Rekrutierungskampagne zielgerichtet unter den jugendlichen Partygängern für die neue Schweizer Armee 2012. Auch hier zeigt sich wieder, der Bundes Ueli ist bei den Jugendlichen angesagt und hip. Die neue Rekrutierungs Kampagne des VBS und der Schweizer Armee läuft noch dieses Jahr an. Bundesblogger hat bereits Einsicht in die Armee 2012 Kampagne erhalten und möchte dies seiner Leserschaft keineswegs vorenthalten. Hier also der freche VBS Beatbox Ueli:

[Der VBS Ueli Maurer Bundesrat Beatbox. Quelle: bundesblogger.ch]

 

Dank dem Beatbox Generator wird Ueli Maurer zum Trendsetter

Der Beatboxgenerator von blivebeatology.de mit dem hippen Bundesrat Ueli Maurer, Chef des VBS Departement und Oberbefehlshaber der Schweizer Armee. Bundesrat Ueli Maurer sammelt Pluspunkte bei der Schweizer Jugend und senkt dabei gleichzeitig die Ausgaben der Armee 2012. Unglaublich.